Die Legende von Limone

Es wir erzählt, dass der Gott Benacus, der auf Erden wandelte, sich in die Nymphe Fillide verliebte.
Fillide schenkte dem Gott Benacus zwei Söhne: Grineus und Limone.
Der Vater hatte für beide Söhne eine Tätigkeit erwählt. Grineus sollte sich der Fischerei widmen und Limone der Landwirtschaft.
Aber wie es nun einmal so oft geschieht, wollten weder der eine noch der andere etwas von den Plänen des Vaters wissen. Beide zogen es vor, am Fuße des Monte Baldo auf die Jagd zu gehen und sich den Freuden des Lebens zu widmen.
Einiges Tages jedoch wurde Limone von einem Wildschwein angegriffen und tödlich verletzt. Fillide in ihrer Verzweiflung über den Verlust des geliebten Sohnes, flehte den Vater an, Limone wieder zu Leben zu erwecken. Benacus lies sich nur allzugerne von Fillide erweichen und verabreichte Limone eine geheimnisvolle Medizin aus himmlischen Blumen und der geliebte Sohn erwachte zu neuem Leben.
Der auferstandene Sohn Benacus' siedelte sich daraufhin in einer idyllischen Bucht gegenüber des Monte Baldo a, wo er zeitlebens jene Früchte zog, die nun seinen Namen tragen.
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