TESÖL' INSTITUT FÜR COMBONI MISSIONARE

Es ist eine große Ehre für unser Städtchen, das Geburtshaus von Daniele Comboni (geb. 15. März 1831), den Gründer der Comboni Insititute, beherbergen zu dürfen. Bei einem Besuch im "Tesöl" haben Sie die Möglichkeit sein Lebenswerk und verstehen zu lernen. Vor allen Dingen aber, gibt es Ihnen einen Einblick in die Bedeutung der Comboni Institute. Spüren Sie die Ausgeglichenheit dieses charakteristischen Ortes. Um seinen großen Traum zu realisieren, "Afrika durch Afrika zu retten" hat Comboni nicht gezögert, die katholische Kirche miteinzubeziehen, denn er war überzeugt "im Namen Gottes" zu handeln. Dies war ein gewagtes Unternehmen zur damaligen Zeit, welches aber durch seinen Glauben und seine Liebe für diesen Kontinent ständig gestärkt wurde. Für Comboni gab es keine Grenzen, nicht einmal, als sein eigenes Leben auf dem Spiel stand, denn viele seiner Missionen in das Herz Afrikas waren sehr riskant. Die Schwierigkeiten, die er überwinde musste wahren unzählige. Aber nichts desto trotz folgte er seinem Ruf und blieb seinem Motto "O Nigrizia o Morte" treu. Nigrizia bedeutet soviel wie: von afrikanischer Abstammung. Sein Motto gleicht seiner Lebenseinstellung Afrika durch Afrikaner zu missionieren und zu helfen. Sinngemäß könnte man das Motto so übersetzen: "Entweder durch mit Afrika für Afrika oder der Tod". Dieser Weg führte ihn zur Gründung des afrikanischen Missionsinstitutes (1867) und des Institutes der barmherzigen Schwestern Afrikas. In seinem apostolischem Werk für Afrika steckte er seine ganze Energie uns machte es zu seinem Lebensinhalt. Am 10 Oktober 1881 stirbt Daniele Comboni in Khartoum (Sudan) hinweggerafft von der Müdigkeit der körperlichen Strapazen und den Fiebern seines geliebten Afrikas. Die Aktivitäten der Institute der Comboni-Missionare gingen erfolgreich weiter und fast ein Jahrhundert später wurde das Seculäre Institut der Comboni Missionare gegründet (1969), gefolgt vom Comboni Missionarsinstitut für Laien (1990). Für seine heldenhaften Tugenden und seinen unermüdlichen Einsatz in seinem Missionarswerk, wurde Daniele Comboni am 17. März 1996 von Papst Johannes Paul II in der Peterskirche zu Rom selig gesprochen und am 5. Oktober 2003 heiliggesprochen. Im "Centro Comboni Tesöl" können Sie sich einen Eindruck des Lebenswerkes Daniele Combonis machen und Folgendes besichtigen: sein Geburtshaus, jene einfache Wohnstätte seiner Eltern, bestehend aus einer heimeligen Wohnküche (Stube), dem elterlichen Schlafzimmer und dem darüberliegenden Kinderzimmer, geschmückt mit den Briefen, die Comboni seinen Eltern aus Afrika sand. In der kleinen Gedächtniskapelle unter dem Geburtshaus, welche an der Stelle des vormaligen Holzlagers errichtet wurde, können Sie den aus Olivenholz geschnitzten Altar und das schmiedeeiserne Tabernakel sowie die Werke (die Heilige Familie, das Kreuz und das Pult) des Südtiroler Holzschnitzers Paul Mussner bewundern. In der Museumsgalerie kann man sich ein Bild davon machen, was der Missionar Comboni in Afrika vorgefunden hat, welchen Einfluss der Sklavenhandel auf Afrikas Geschichte und Entwicklung hatte und wie sich die Länder der dritten Welt seitdem entwickelt haben. In dem nebenden kleinen aber interessantes "Kuriositätenmuseum" sind viele Fundstücke meisten davon aus tierischen Ursprunges ausgestellt. Sie kommen aus aller Welt und sind von den Padres hier zusammengetragen. Nach der Besichtigung ist ein Spaziergang im umliegenden Park sehr zu empfehlen um das typische Landschaftsbild des Gardasees zu bewundern. Auch haben Sie von den höher gelegenen Aussichtspunkten ein atemberaubendes Panorama. Die Comboni Missionare und Missionarinnen aus Limone sul Garda, laden zu einem Besuch in ihrem Zentrum in "Tesöl" ein, das die Möglichkeit bietet, ihren Gründer, den Hl. Daniele Comboni, in einer fünfteiligen Multimedia-Ausstellung kennen zu lernen: - Ursprünge des Hl. Daniele Comboni in Limone; - Seine Begegnung mit Afrika; - Der Plan der "Erneuerung Afrikas mit Afrika"; - Leiden und Tod; - Weiterführung seinen Werkes durch die Comboni Missionsfamilie Geschichte, Leben und Berufung eines der größten Missionare, der sein Leben für Afrikaner opferte. Ein mutiger Mann mit neuen Ideen. Eine Geschichte, die immer wieder überrascht.
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